Theorie der Malerei

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Die Edition bietet den gesamten Text der Vorlesungen (47 Hefte mit ca. 2700 Mauskriptseiten) in originalgetreuem Wortlaut. Ein Stellenkommentar belegt die breite Gelehrsamkeit Casano-vas, das Nachwort schildert die Entstehungsumstände und ein Register erschließt Personen und Sachbegriffe. Giovanni Battista Casanova (1730–1795) lehrte an der König-lichen Kunstakademie in Dres-den als Maler, Zeichner und Kunsttheoretiker von 1764 zu-nächst als Professor und von 1776 bis 1795 als Direktor. Er war zuvor lange Jahre Schüler und Mitarbeiter von Anton Raphael Mengs in Rom und entwickelte sich dort zum „besten Zeichner“, wie Johann Joachim Winckel-mann ihn lobte. Als virtuoser An-tikenzeichner, belesener Alter-tumskenner und versierter Kunst-theoretiker wurde er nach Dres-den berufen, wo er schon 1765 mit dreijährigen Vorlesungen über die Theorie der Malerei und die Antikenkunde begann, die sämtliche Aspekte des akademi-schen Künstlerwissens umfassten. Von 1782 bis 1784 erweiterte er die Vorlesungen und hielt sie in einem umfangreichen Manu-skript fest. Alle damals wichtigen Gattungen, Themenbereiche und ästhetischen Kategorien werden repräsentativ behandelt. Besondere Beachtung verdient die weitgreifende Realienkunde antiker Themen für die Historien-malerei auf der Basis von archäologischen Erkenntnissen. Alle Versuche einer Drucklegung scheiterten danach. Das Manu-skript blieb jedoch erhalten und kann zu den bedeutendsten deutschen Quellenschriften der Kunsttheorie des 18. Jahrhun-derts gezählt werden. Kein ver-gleichbares Manuskript dieser Zeit hat sich an deutschsprachi-gen Akademien erhalten.

Unsere Preise:

Heft I
Seiten: 13–24
Heft II
Seiten: 25–58
Heft IV
Seiten: 70–88
Heft V
Seiten: 89–112
Heft VI
Seiten: 113–126
Heft VII
Seiten: 127–147
Heft VIII
Seiten: 148–177
Heft IX
Seiten: 178–191
Heft X
Seiten: 192–204
Heft XI
Seiten: 205–219
Heft XII
Seiten: 220–236
Heft XIII
Seiten: 237–251
Heft XIV
Seiten: 252–273
Heft XV
Seiten: 274–302
Heft XVI
Seiten: 303–355
Heft XVII
Seiten: 356–370
Heft XVIII
Seiten: 371–386
Heft XIX
Seiten: 387–398
Heft XX
Seiten: 399–410
Heft XXI
Seiten: 411–424
Heft XXII
Seiten: 425–439
Heft XXIII
Seiten: 440–452
Heft XXIV
Seiten: 453–461
Heft XXV
Seiten: 462–475
Heft XXVI
Seiten: 476–491
Heft XXVII
Seiten: 492–505
Heft XXIX
Seiten: 522–532
Heft XXX
Seiten: 533–543
Heft XXXI
Seiten: 544–555
Heft XXXII
Seiten: 556–576
Heft XXXIV
Seiten: 600–607
Heft XXXV
Seiten: 608–620
Heft XXXVI
Seiten: 621–630
Heft XXXIX
Seiten: 681–715
Heft XL
Seiten: 716–739
Heft XLI
Seiten: 740–756
Heft XLII
Seiten: 757–769
Heft XLIII
Seiten: 770–792
Heft XLIV
Seiten: 793–826
Heft XLV
Seiten: 827–853
Heft XLVI
Seiten: 854–878
Heft XLVII
Seiten: 879–899
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