Medien vor den Medien

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Das Dazwischen (to metaxy) macht das Sehen und Hören, die Erkenntnis und die Liebe erst möglich – das überliefern uns Texte der Antike. Die Medien prägen so unser Wissen und verstören unsere Sinne seit jeher. In der deutschen Medienwissenschaft ist es fast zur Selbstverständlichkeit geworden, nur heutige oder doch neuzeitliche Medien zu erforschen. Nun geht aber schon der Begriff 'Medium' auf die griechische Antike zurück. Eben diesem Sachverhalt sucht der Band Medien vor den Medien gerecht zu werden. Vom Feuertelegraphen zur Ontologie, vom Marienglas zur sakralen Lichtarchitektur und immer wieder vom Ton zum Bild. Da die Medien der Antike zunächst zur Sprache kommen, wird es möglich, Brücken zu anderen Wissenschaftskulturen und in jene Neuzeit zu schlagen, die unseren kurrenten Begriff physikalischer und technischer Medien prägt. Das Buch richtet sich an Philosophen, Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaftler.

Unsere Preise:

Zeit des Mediums
Die Genese des Medienbegriffs im griechischen Denken
Seiten: 31–59
„Meinst du Glas?“
Das Durchscheinende und die Geometrie des Durchscheinens
Von: Ana Ofak
Seiten: 105–122
Licht und Riss
Medien der Tempel
Von: Peter Berz
Seiten: 123–159
Aromatic vapours
Tuning and Measurement in Chinese and Greek Antiquity
Seiten: 161–168
Parasémantiké techné
Die Musiknotation als Paradigma der griechischen Medialität
Seiten: 169–195
Falsche Strecken, leise Töne
Die Laute in der Musiktheorie
Seiten: 197–221
Was ist dran an den vielen Worten?
Medienanalytische Überlegungen zu Hamlet und Don Quixote
Seiten: 223–228
„Noch fragen? Rechnen wir!“
Zur Leibnizschen Diagrammatik des Denkens
Seiten: 239–263
Est et non
Descartes’ Antike
Seiten: 265–279
Autorenhinweise
Seiten: 281–282
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