Weltordnungspolitik in der Krise

Perspektiven internationaler Gerechtigkeit

Die Globalisierung als zunehmende Vernetzung aller Lebensbereiche hat in den letzten zwei Jahrzehnten die Welt durchgängig revolutioniert. Wirtschafts- und Finanzakteure stehen aufgrund der neuen Techniken sowie politisch zu verantwortender Deregulierungen im globalen Wettbewerb. Eine dieser wirtschaftlichen Globalisierung entsprechende Weltordnung gibt es höchstens in Ansätzen. Dieses Ungleichgewicht hat seinen Grund in einer vorherrschenden Ideologie des freien Marktes, sowie in den politischen Schwierigkeiten, die sich einer weltweiten Koordination unterschiedlichster Akteure mit ihren jeweiligen Interessen entgegenstellen.

Der vorliegende Band enthält die Vorträge einer Tagung zum 40-Jahrjubiläum der Österreichischen Kommission Iustitia et Pax. Namhafte Wissenschaftler wie Dieter Senghaas, Peter Koller u.a. setzen sich mit Möglichkeiten einer Weltordnungspolitik auseinander, deren Dringlichkeit angesichts gegenwärtiger Krisen außer Zweifel steht.

Unsere Preise:

Globalisierung und Demokratie
Überlegungen zu einer zentralen weltordnungsethischen Frage
Seiten: 91–110
Weltklimavertrag
Ethische Koordinaten für Klimaschutz und Armutsbekämpfung
Seiten: 111–129
Die Krise als Chance
Von: Dirk Solte
Seiten: 131–145
Entschädigung gefordert?
Die armen Länder als Opfer der Finanzmarktkrise 2008-2009
Seiten: 169–183
Prof. Dr. Ingeborg Gabriel, Professorin an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.

Dr. Ludwig Schwarz SDB, Diözesanbischof von Linz.
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