Die jüngere Forschung hat die âAufführungâ mittelalterlicher Lyrik vor allem poetologisch diskutiert. âAufführungâ wird dabei zu einer pragmatischen Funktion, letztlich zu einem hermeneutischen Effekt des Textes. Der vorliegende Beitrag setzt dazu einen Kontrapunkt, indem er die musikalische âAufführungâ der Lieder in den Blick nimmt. Gefragt ist danach, wie im Zusammenspiel von Text und Musik (bzw. Form) Semantik entfaltet wird und wie musikalische âAufführungâ die Wahrnehmung von Sinn steuert (âFasslichkeitâ). Im Zentrum stehen die Lieder Nr. 37 und 39 Hugos von Montfort mit den Melodien von Bürk Mangolt.
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Die jüngere Forschung hat die âAufführungâ mittelalterlicher Lyrik vor allem poetologisch diskutiert. âAufführungâ wird dabei zu einer pragmatischen Funktion, letztlich zu einem hermeneutischen Effekt des Textes. Der vorliegende Beitrag setzt dazu einen Kontrapunkt, indem er die musikalische âAufführungâ der Lieder in den Blick nimmt. Gefragt ist danach, wie im Zusammenspiel von Text und Musik (bzw. Form) Semantik entfaltet wird und wie musikalische âAufführungâ die Wahrnehmung von Sinn steuert (âFasslichkeitâ). Im Zentrum stehen die Lieder Nr. 37 und 39 Hugos von Montfort mit den Melodien von Bürk Mangolt.
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