Ein Quäntchen Trost

Nachträge zur Glückseligkeit

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Unter den knappen Gütern, um deren Ersetzbarkeit die Menschheit des 21. Jahrhunderts ringt, gehört der Trost zu den unersetzlichen. Darin gründet die Schwäche unserer Kultur, deren Technik, Humanität und Moral doch unübertroffen zu sein scheinen. Strassers Essay spannt den Problembogen vom klassischen »Trost der Philosophie« des Boethius bis zu Ian Flemings James Bond-Erzählung »Quantum of Solace«. Von der Metaphysik bis zur Psychologie reichen die rationalen Versuche, Tröstung zu »organisieren« im finsteren Tal, das wir alle durchwandern. Strasser zeigt, warum das psychologische Modell zu schwach ist. Es verharrt im Subjektiven. Und das Modell der Metaphysik? Dieses verblasst vor den Wissenschaften, die es selbst inthronisierte. Daher sucht der Essay nach Spuren einer »Geborgenheit im Schlechten« – einer objektiven Quelle des Trostes und der ihm eigenen Glückseligkeit.

Unsere Preise:

Preliminary Material
Seiten: 1–7
Prolog Quantum of Solace
Seiten: 9–11
Wir Begriffsstutzigen
Seiten: 13–28
Treiber und Wächter
Seiten: 29–36
Das Prinzip Seele
Seiten: 61–74
Seelentrost
Seiten: 75–86
Schöpfungsnähe
Seiten: 87–100
Trost der Philosophie
Seiten: 101–110
Trostloser Trost
Seiten: 111–115
Der Welt entsunken
Seiten: 117–121
Epilog Boethius trifft Bond
Seiten: 123–130
Anmerkungen
Seiten: 131–135
Prof. Dr. Peter Strasser unterrichtet an der Karl-Franzens-Universität in Graz Philosophie und Rechtsphilosophie. Außerdem ist er seit 1999 Lektor und Gastprofessor am Institut für Philosophie der Universität Klagenfurt. Erhielt den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik 2014.
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